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Thema: Hochbegabte Frauen

Über die Schwierigkeiten hochbegabter Frauen mit ihrem Selbstgefühl

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Über zwei Frauen, die keiner braucht
Wie man beim Suchen ein Ziel findet

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Auch die letzten werden noch angefixt

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So lässt es sich  in der Großstadt also auch leben

Jahrhundertfrau

Berühmte Salondame und Briefeschreiberin um 1800

Single-Zeitalter

Es geht auch schriftlich
Wenn das Single morgens seine Behausung verlässt ...

Märchen?

Wird ein Märchen wahr?

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Ein Mädchen, das im Koma liegt, wird zur Heiligen erklärt

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Eine Freundschaft zerbricht

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Warum haben Sie diese Fotos gemacht?
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Gedicht

Lyrik von Bianca Döring
FRIDA kostet nichts, aber das ist nicht wahr

FRIDA kostet nichts, aber das ist nicht wahr.

Frida2
beschaulich
Tante Frida schöpft aus ihrer Lebensweisheit

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Tante Frida kennt das Leben und gibt gern ihren Senf dazu. In ihrem Kegelverein ist sie berühmt dafür. Sie war sofort bereit, als wir sie fragten, ob sie nicht Fridas Kummerkastentante sein möchte, denn keine Frauenzeitschrift kommt ohne eine aus. Leider wollte sie sich nur von der Seite fotografieren lassen. “Ich will mich um Gottes Willen nicht in den Vordergrund drängeln”, rief sie.

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E-Mail an Tante Frida

Liebe Tante Frida,

muss in drei Tagen zu einem "Zweite Chance"-Gespräch vor eine Prüfungskommission. Beim ersten Mal hatten mich die Prüfer mit blöden Sprüchen so verunsichert, dass ich mich den Tränen kämpfen musste, und ich bin durchgefallen. Ich habe schon jetzt einen Kloß im Hals, wenn ich diese „netten“, alten, erfolgreichen Anzugträger vor mir sehe ... Hoffentlich fällt mir diesmal eine schlagfertige Antwort ein, um ihnen den Mund zu stopfen. Aber leichter gesagt als getan - wenn es dann soweit ist, kusche ich doch wieder. Sie müssen mir die Daumen drücken. Ich habe eine solche Angst davor, mich wieder demütigen lassen zu müssen!

Aurelia (24)

 

Liebe Aurelia,

in Ihrem Leben werden Sie noch häufiger Menschen begegnen, die ihr Mütchen an Schwächeren kühlen wollen. Manche sitzen eben in Prüfungskommissionen. Sie sollten lernen, damit umzugehen, denn Angst macht dumm, da können Sie vorher noch so viel gebüffelt haben.

Mir fällt auf, dass in Ihrem kurzen Schreiben das Wort „müssen“ fünfmal vorkommt. Aber Sie müssen sich nicht wie ein Opfer verhalten. Holen Sie lieber die „Anzugträger“ von dem Podest herunter, auf dem sie Ihnen derart übermächtig erscheinen.

Zum Beispiel so: Ihnen ist wahrscheinlich nicht klar, dass die Tatsache, dass Sie eine junge Frau sind, nicht nur Nachteile hat. Anzugträger stecken nicht naturgemäß voller Zerstörungstrieb, sondern haben auch Schutzinstinkte, und an die können Sie appellieren. Sie haben ja noch drei Tage Zeit. Laufen Sie mal durch die Stadt und lächeln übungsweise welche an. Sie werden erleben, dass häufig ein erfreutes Lächeln zurückkommt. Das ist ein Augenflirt, ein „nicht einlösbares Versprechen“, das man folgenlos verschenken kann. Wenn Anzugträger spüren, dass man ihre Gattung gern hat, werden sie ganz zahm, meistens wissen sie nicht mal, warum...

Wenn Sie vor die Prüfer treten, schauen Sie sich die Herren genau an, anstatt auszuweichen. Mindestens einer hat wahrscheinlich eine Halbglatze, über die er nicht glücklich ist. Ein anderer rutscht auf dem Stuhl hin und her ... vielleicht sitzt er auf einem Furunkel? Und zuletzt – vielleicht nicht ganz comme il faut: Stellen Sie sich vor, wie unter den Tischplatten, den Anzügen, im Dunkeln der gerippten Unterhosen lauter kleine, verschrumpelte Schwänze an den Oberschenkeln kleben. Das ist nicht furchteinflößend, sondern bestenfalls niedlich oder erheiternd.

Und wenn Sie jetzt noch Ihren Stoff beherrschen, woran ich keine Zweifel habe, dann stehen Ihre Chancen gut.

Alle Neune! Ihre Tante Frida 

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