August 2004
Liebe Besucherinnen und Besucher,
FRIDA ist ein paar Wochen auf den Beinen, und seitdem haben mehr als zehntausend Interessierte einen Blick hineingeworfen. Viele E-Mails sind gekommen, keine mit Tadel, alle mit Lob.
Verschiedene Sites haben FRIDA in ihre Linkliste aufgenommen oder gar einen Webtipp daraus gemacht. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bedanken.
Zum Beispiel bei : www.berlinerzimmer.de www.aviva-berlin.de, www.ceiberweiber.at www.womanticker.net, www.diestandard.at www.haelftedeshimmels.de
www.diestandard.at
Frida fischt im Netz
Die Frauenzeitschrift ohne Kochrezepte für "Walküren, Fräuleins, Blaustrümpfe, Mamsells und Muttis" als Webtipp:
Als langjährige Autorin von sogenannten "Frauenzeitschriften" hat Gabriele Bärtels ihre Erfahrungen gemacht: mit Themen, die nicht vorkommen dürfen, mit Bildern, die den gängigen Vorstellungen von Weiblichkeit nicht entsprechen. Aus Frust am Genre "Frauenzeitschrift" hat Bärtels nun eine eigene Ausgabe entwickelt - Frida heißt sie, und aus Geldmangel, wie die Journalistin zugibt, erscheint sie derzeit nur als Online-Ausgabe.
Ansprechen will sie mit ihren Reportagen, Interviews und Portraits alles, was an selbstbewussten weiblichen Identitäten zu fassen ist: "Walküren, Fräuleins, Blaustrümpfe, Mamsells und Muttis" sind nur einige davon.![]()
www.womanticker.de
Frida oder Gabriele?
Frankfurt/M. 2004-06-18; Volljährige Frauen sollten sich für die gängigen Frauenzeitschriften meistens schämen, schreibt Gabriele Bärtels in ihrer E-Mail. Sie ist die Autorin der neuen Frida. Frida möchte ein Magazin für Walküren, Fräuleins, Blaustrümpfe, Mamsells und Muttis sein und ohne das Internet würde es Frida nicht geben.
Ohne viel Aufwand, ohne Geld, einfach die eigenen Sachen online stellen und gucken, was passiert, das ist das Internet. Differenzierte Interessen, jenseits des Mainstreams verfolgen, neue innovative Projekte ins Leben rufen, auch das ist das Internet. Ein publizistisches Paradies?
Das große ABER ist mittlerweile bekannt und die Tatsache, das uns all dies auch etwas kostet: Denn wenige halten die Pflege und Betreuung dieser vor-kommerziellen Magazine über einen längeren Zeitraum hinweg durch. Mal sehen, was mit Frida passiert, das unlängst online gegangen ist und - wie soll es anders sein - noch Unterstützung braucht.
„Das große Feld ihres realen Erlebens“, bliebe in den Printmedien mehrheitlich unbeackert und diese Lücke möchte Bärtels mit den eigenen Beiträgen aus den letzten Jahren ein wenig schließen. Als freie Autorin/Journalistin hat sie zuvor für Frauenmagazine wie Brigitte, Marie-claire, Elle, Cosmopolitan, Petra und Amica geschrieben.
Ich finde in der aktuellen Ausgabe ca. 30 Beiträge. Viele davon sind sehr nachdenklich und ohne falsche Scham. Authentisch, „ganz nah“, auf der Suche nach einer echten Alternative zur Idealbild-Darstellung der großen Frauenzeitschriften. Sie handeln unverkennbar von einer ganz „normalen“ Frauen: „Es ist wahr. Ich bin eine große, kräftige Frau mit lauter Stimme, mein üppiger Busen ist mein ganzer Stolz. Jetzt war ich aus der Mode und in diesen Klamotten ein Gespött. Keine Frage. Ich musste zu Hause bleiben. Ich zog die Gardinen zu, schloss die Tür ab und schämte mich.“ (wt-bp)
www.Ceiberweiber.at
bei Frida ist alles verkehrt und somit in der richtigen Perspektive
... Ein allgemeiner Hoffnungsschimmer ist, daß immer mehr Journalistinnen die Nase voll haben von einer einförmigen Medienwelt mit Gesetzen, die gerade Frauen besonders auf bestimmte Bilder reduzieren, die wenig mit Realität zu tun haben. Manch eine setzt nach einer jahrelange Mitarbeit bei sogenannten Frauenzeitschriften auch konkrete mutige Schritte wie die deutsche Journalistin Gabriele Bärtels mit ihrem neu gestarteten Magazin FRIDA. Uns alle im Büro hat sie sofort als begeisterte Fans gewonnen, weil sie formuliert, was sehr viele Frauen denken. Bärtels befaßt sich vorerst in Alleinregie mit den vielen Themen und Dingen, mit denen Frauen in ihrem ganz normalen Alltag konfrontiert sind. Frau kann den Seufzer der Erleichterung, endlich schreiben zu können, was Sache ist, bis nach Wien hören:
... Die Inhaltsangabe von Frida zeigt, daß Bärtels sich das Recht nimmt, alles nach ihrem Gutdünken zu reflektieren - was bei Journalisten üblich ist, bei Journalistinnen aber auf Kritik der Umgebung stößt und damit auch zu Selbstzensur.

Alle Bilder (außer Bohrmaschine und Schrottplatz) und alle Texte: copyright Gabriele Bärtels 2006
Reportage
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Portrait
Macken auf der Seele
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Familienbande
Männer
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