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Das letzte Rätsel

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Frida kostet nichts, aber das ist nicht wahr

Das letzte Rätsel: Ende gut
von den Gebrüdern Grimm

Suchen Sie sich unter diesen Grimms-Märchen-Schlüssen den aus, der Ihnen gerade am besten in den Kram passt. Wissen Sie noch, zu welcher Geschichte er gehört? Fahren Sie mit der Maus über die Engel, wenn Sie eine Antwort brauchen

 

... Indem er so zusah, merkte er, dass die Alte heimlich ein Körbchen mit einem Vogel wegnahm und damit nach der Türe ging. Flugs sprang er hinzu, berührte das Körbchen mit der Blume und auch das alte Weib – nun konnte sie nichts mehr zaubern, und X stand da, hatte ihn um den Hals gefasst, so schön, wie sie ehemals war. Da machte er auch alle die andern Vögel wieder zu Jungfrauen, und da ging er mit seiner X nach Hause, und sie lebten lange vergnügt zusammen.

 

Und als er an den Brunnen kam und sich über das Wasser bückte und trinken wollte, da zogen ihn die schweren Steine hinein und er musste jämmerlich ersaufen. Als die sieben Geißlein das sahen, da kamen sie gelaufen: riefen laut „Der X ist tot! Der X ist tot!“ und tanzten mit ihrer Mutter vor Freude um den Brunnen herum.

 

... Und als sie glücklich drüben waren und ein Weilchen fortgingen, da kam ihnen der Wald immer bekannter und immer bekannter vor, und endlich erblickten sie von weitem ihres Vaters Haus. Da fingen sie an zu laufen, stürzten in die Stube hinein und fielen dem Vater um den Hals. Der Mann hatte keine frohe Stunde mehr gehabt, seitdem er die Kinder im Walde gelassen hatte, die Frau aber war gestorben. X schüttelte sein Schürzchen aus, dass die Perlen und Edelsteine in der Stube herumsprangen, und XX warf eine Handvoll nach der andern aus seiner Tasche dazu. Da hatten alle Sorgen ein Ende.

 

... „Kann ich mir auch davon holen?“, fragte der König und war ganz begierig. „Soviel Ihr nur wollt“, antwortete das Glückskind, „es ist ein Fährmann auf dem Fluss, von dem lasst Euch überfahren, so könnt Ihr drüben Eure Säcke füllen.“ Der habsüchtige König machte sich in aller Eile auf den Weg, und als er zu dem Fluss kam, winkte er dem Fährmann, der möge ihn übersetzen. Der Fährmann kam und hieß ihn einsteigen, und als sie an das jenseitige Ufer kamen, gab er ihm die Ruderstange in die Hand und sprang davon. Der König aber musste von nun an fahren zur Strafe für seine Sünden.”

 

... „Ach,“ sprach der Vater, „was haben wir für Sorge um Dich ausgestanden. „Ja, Vater, ich bin viel in der Welt herumgekommen. Gottlob, dass ich wieder frische Luft schöpfe.“ „Wo bist Du denn all gewesen?“ „Ach Vater, ich war in einem Mausloch, in einer Kuh Bauch und in eines Wolfes Wanst – nun bleib ich bei Euch.“ „Und wir verkaufen Dich um alle Reichtümer der Welt nicht wieder“, sprachen die Eltern, herzten und küssten ihren lieben X. Sie gaben ihm zu essen und zu trinken und ließen ihm neue Kleider machen, denn die seinigen waren ihm auf der Reise verdorben.

 

... Wie er es mit einem Kuss berührt hatte, schlug X die Augen auf, erwachte und blickte ihn ganz freundlich an. Da gingen sie zusammen herab, und der König erwachte und die Königin und der ganze Hofstaat und sahen einander mit großen Augen an. Und die Pferde im Hof standen auf und rüttelten sich, die Jagdhunde sprangen und wedelten, die Tauben auf dem Dache zogen die Köpfchen unterm Flügel hervor, sahen umher und flogen ins Feld, die Fliegen an den Wänden krochen weiter, das Feuer in der Küche erhob sich, flackerte und kochte das Essen, der Braten fing an zu brutzeln, und der Koch gab dem Jungen eine Ohrfeige, dass er schrie, und die Magd rupfte das Huhn fertig. Und da wurde die Hochzeit des Königssohns mit dem X in aller Pracht gefeiert, und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute.
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© FRIDA 2005

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